Viele von uns sind visuelle Typen. Wir denken in Bildern.

Und dann sehen wir ein Bild und einen Text – und Verwirrung macht sich breit.
Weil Bild und Text einfach nicht zusammenpassen wollen. Weil beide etwas Unterschiedliches aussagen, also der Text (Bildunterschrift oder Titel) sagt etwas Anderes aus, als am Bild zu sehen ist.

Das ist eine sogenannte „Text-Bild-Schere“ (oder auch Wort-Bild-Schere), die in der Regel nicht so beabsichtigt war. (Ausgenommen manchmal in der Werbung…)

Ein paar Beispiele einer „Text-Bild-Schere“:

Damit Sie das vermeiden, hier ein paar Gedanken zur „richtigen“ Bildauswahl.

 

Ein Bild ist ein Blickfang.

Bilder fangen unseren Blick und ziehen unsere Aufmerksamkeit auf sich. (Besonders Menschen, vor allem Kinder, und Tiere ziehen als Fotomotive.)

Sie wirken als emotionale Ankerpunkte auf einer Seite, wirken schneller und bleiben länger im Gedächtnis als Text. Bilder erzählen von sich aus Geschichten.

 

Authentisch und glaubwürdig

Wenn möglich, greifen Sie auf eigene Bilder zurück. Fotos erhöhen Ihre Glaubwürdigkeit, wenn Sie, Ihre MitarbeiterInnen, Ihre KundInnen und Ihre Produkte zu sehen sind. Das wirkt authentisch. Verzichten Sie (soweit möglich) auf irgendwelche beliebigen Symbolfotos aus Bilderdatenbanken.

Ein Fotoshooting kostet zwar Zeit und Geld, aber die authentischen Bilder sind – wenn sie von einem Profi gemacht werden – den Aufwand allemal wert.

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Tipp

Mit diesen FotografInnen habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht und arbeite ich gerne zusammen:

 

Einzigartig und originell

Wenn Sie wirklich gar kein passendes Fotomaterial haben, können Sie auf zahlreiche Bilddatenbanken im Internet zugreifen.

Aber Achtung: Manche Motive sind beliebig und manche Sujets sind beliebt.

So ist mir unlängst ein ganz bestimmtes Foto von einer Besprechungssituation auf der Website einer Werbeagentur und einer Versicherung untergekommen. Auch sehr beliebt das „Kugelschreiber auf Block“-Motiv. Geben Sie mal acht, wie oft Ihnen das beim Surfen im Internet unterkommt 😉

Recht und gut

Eigentlich eine Selbstverständlichkeit: die gute Qualität Ihrer Fotos.
Diese haben mindestens eine Auflösung von 300dpi für den Druck bzw. 72dpi fürs Internet. Sie sind gut belichtet und ansprechend von der Bildkomposition.

Ganz wichtig: Achten Sie auf Bildrechte.
Die abgebildeten Personen sollten mit einer Veröffentlichung einverstanden sein. Viele Fotos aus Bilddatenbanken sind für die private Nutzung frei, für die kommerzielle Verwendung kostenpflichtig. Führen Sie immer das Copyright des Fotografen bzw. der Bilddatenbank an.

Es muss nicht immer ein Foto sein.

Infografiken und Diagramme bringen Abwechslung in Ihre Texte. Vor allem trockene Zahlen und Fakten können Sie so einprägsam darstellen. Mittlerweile gibt es eine Fülle von Websites, wo Sie diese kostenlos erstellen können.

Hier nur einige Links:

www.easel.ly

www.infogr.am

www.diagrammerstellen.de

 

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Tipp

Wenn Sie mal eine wirklich gute Illustration brauchen, kann ich Ihnen Johanna Roither wärmstens empfehlen.

Fotocredit: (c) pixabay

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