Als ich mich Anfang 2017 als PR-Beraterin und Texterin selbstständig machte, habe ich so ziemlich jeden Newsletter und Schreib-Blog abonniert, der mir zum Thema PR, Schreiben/Text und Storytelling untergekommen ist. Stundenlang habe ich in diversen einschlägigen Schreib-Blogs gestöbert und gelesen.

Nunmehr bin ich um einiges schlauer, habe die Spreu vom Weizen getrennt und die meisten wieder abbestellt.

Heute verrate ich Ihnen, welche Schreib-Blogs (und Newsletter) ich noch regelmäßig folge (und lese!), weil ich als erfahrene PR-Beraterin und Texterin von ihnen lernen kann und sie mich inspirieren.

Warum ich diese Schreib-Blogs noch immer lese und Ihnen ans Herz lege:

Was Journalisten wollen von Marike Frick

Der wunderbaren Marike Frick bin ich gleich am Anfang im Internet begegnet. Als ausgebildete Journalistin weiß sie sie ganz genau, was JournalistInnen bei der Pressearbeit brauchen.

Und das erklärt sie so verständlich und praxisnah, dass es ein wirklich jeder versteht.

So kommt auch ihr Mittwoch-Newsletter daher: sympathisch, witzig und mit einem Mega-Wumms. (Wumms ist eins ihrer Lieblingsworte.) Sie schreibt, wie sie redet.  Und immer wieder erzählt sie eine Geschichte aus ihrem (Business-)Alltag.
Denn darum geht es: Welche Geschichte kann ich einer/m JournalistIn erzählen?

Ja, und außerdem gibt sie Tipps, wie man wirklich gute Texte z. B. für Verkaufsseiten auf der Website schreibt.

impulse: Erfolgreich texten von Nicole Basel

Wer unaufgeregtes Storytelling lernen möchte, ist bei Nicole Basel an der richtigen Adresse.

Die Chefredakteurin der Online-Plattform impulse.de weiß, wie gute Geschichten zu erzählen sind.

Und ich meine jetzt nicht, diese großen, unglaublichen, tollen „Wie kann man so etwas erfinden“-Geschichten, sondern diese kleinen, normalen, alltäglichen Begebenheiten, diese „Ach, das habe ich auch schon mal erlebt, aber wäre nicht draufgekommen, das jetzt so zu erzählen“-Geschichten. Die erzählt sie im wöchentlichen Erfolgreich-texten-Newsletter so mitreißend, dass sie einem im Gedächtnis bleiben und man auch etwas lernt dabei.

Schreibsuchti alias Walter Epp

Genauso ein beeindruckender Geschichtenerzähler ist Walter Epp alias Schreibsuchti. Wenn auch ganz anders – seine Schreibweise mag man oder mag man eben nicht, weil er einem „auf die Eier geht“ (© sein Wording).

Sprich: Walter hat eine kantige Art, er eiert nicht herum und das macht er zu seinem Markenzeichen.
Dazu zählt auch sein tägliches E-Mail, das er als seine Marketingstrategie und als Verkaufsinstrument perfektioniert hat. Und davon will der studierte Jurist den Rest der Blog-Schreib-Welt überzeugen.

Was man von ihm lernen kann: Nur wenige beherrschen die Kunst des Storytellings so wie er. 
Kurzweilige Geschichten, bei denen man sich oft fragt: Worauf will er eigentlich hinaus?
Er überrascht, provoziert und verkauft damit anscheinend auch eine Menge an E-Books, Online-Kursen usw.

Dr. Annika Lamer

Wieder ein ganz anderer Stil.
Normalerweise heißt es ja, dass die Deutschen weniger Wert auf Titel legen als wir ÖsterreicherInnen. 😉
Annika Lamer führt ihren Doktor-Titel sogar in ihrem Logo.

Und zu Recht! Die Werbetexterin aus Berlin ist eine profunde Kennerin der deutschen Sprache, Grammatik und Rechtschreibung. So gibt sie wirklich kluge Tipps fürs Schreiben und zum Texten. Einmal im Monat erscheint ein neuer Blogartikel.

Außerdem mag ich ihren sachlichen, unaufdringlicher Ton in ihrem Newsletter.

Schreibwerkstatt von Huberta Weigl

Ja, auch einem rot-weiß-roten Schreib-Blog halte ich seit Jahren die Treue.

Huberta Weigl deckt mit ihrer Schreibwerkstatt einen großen Themenbogen ab – von Bloggen über Rechtschreibung bis hin zu wissenschaftlichen Schreiben und Zeitmanagement.

Newsletter kommen nicht so häufig, aber man weiß ja, wo der Blog zu finden ist. Und in diesem finden Sie über 400 Artikel.

 

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