Texte für das Forschungsmagazin FFG FOKUS

 

Wissenschaft und Forschung sind ganz schön komplex.

Und die Sprache der ExpertInnen nicht immer alltagstauglich.

Komplizierte Sachverhalte so runter zu brechen, dass sie auch von Nicht-WissenschaftlerInnen verstanden werden: Das war die Herausforderung für mich als Texterin für das Forschungsmagazin „FFG FOKUS“ der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG).

Einfach und verständlich schreiben –

auch oder gerade in Wissenschaft und Forschung.

 

Die FFG

… vernetzt mit ihrem Förderungsprogramm „Research Studios Austria“ gezielt Wissenschaft und Wirtschaft. Forschungseinrichtungen entwickeln Ergebnisse aus der Grundlagenforschung mit PartnerInnen aus der Wirtschaft weiter. Praxisnah und rasch setzen sie diese in marktfähige Produkte und Dienstleistungen um. Folglich profitiert Österreich so im globalen Wettbewerb.

 

Komplexe Wissenschaft verständlich kommunizieren

Für das Forschungsmagazin FFG FOKUS durfte ich die ProjektleiterInnen von elf „Research Studios“ über ihre Arbeiten interviewen.

Der Schwerpunkt lag erstens auf „Informations- und Kommunikationstechnologie für Industrie 4.0“, zweitens auf „Energie- und Umwelttechnologie“ sowie drittens auf „Biotechnologie“.

 

Informations- und Kommunikationstechnologie für Industrie 4.0

Der (erweiterten) Realität ins Auge schauen

Matahari war eine berühmte Tänzerin und Spionin.

Allerdings haben die WissenschaftlerInnen der Technischen Universität Graz das Projekt NICHT nach ihr benannt … 😉 )

Was bedeutet nun Matahari?

Wie kann man mithilfe von Datenbrillen durch Wände schauen?

Das  und wie man außerdem in Zukunft mit Augmented Reality und Teleassistenz Maschinen fernwarten kann, können Sie hier nachlesen …

 

Die perfekte (Funk-)Welle: Energie gewinnen aus der Luft

Energie aus der Luft?
Hinter dieser Frage stand am Anfang meiner Textrecherche mehr als ein Fragezeichen.
Von den Elektro- und Mechatronikern der Universität Innsbruck erfuhr ich freilich, wie Telekommunikation ohne Batterien funktionieren soll.

Doch wie findet man die perfekte Welle dafür? Das Forschungsprojekt BakoSens 4.0 sucht die Antwort …

 

Wie eine Software die weißen Flecken in der IT-Landschaft erfasst

Den Amazonas erforschen – das ist genauso aufregend und spannend, wie wenn man sich einen Gesamtüberblick über eine hochkomplexe IT-Landschaft verschafft.

Davon sind jedenfalls die Software-Entwickler der Universität Innsbruck und des Spin-Offs Txture überzeugt.

Wie dementsprechend die weißen Flecken verschwinden werden und Cloud-Transformationen künftig leichter und kostensparender erfolgen können ….

 

 

Energie- und Umwelttechnologie

Zero Waste bei Stahlwerksstaub

Recycling ist gottseidank voll im Trend. Und ebenso ein Thema bei Metallurgen, Geologen und Verfahrenstechniker.

Denn es fallen jährlich 30 Millionen Tonnen Stahlwerksstaub an, das ist keine Kleinigkeit.

Wie man aus der Schlacke noch verwertbare Metalle wie Zink gewinnen kann, das erforscht ein Team der Montanuniversität Leoben im Projekt Zinclec.

 

Die digitale Revolution am Bauernhof

Die Digitalisierung schreitet auch in der Landwirtschaft voran. Eine neue Software soll daher Landwirten in Zukunft helfen, effizientere Entscheidungen puncto Bewässerung, Düngung, Ernte und Fruchtfolge treffen zu können.

Meinen Artikel über Farm/IT der TU Wien und der BOKU – Universität für Bodenkultur Wien können Sie hier nachlesen …

 

Biologischer Pflanzenschutz: Wenn Captain Kirk Getreide und Mais verteidigt

Auf Captain Kirk war immer schon Verlass.
Nun hilft er beim biologischen Pflanzenschutz, Mais und Getreide zu verteidigen.

Wie ForscherInnen der BOKU – Universität für Bodenkultur Wien den gefährlichen Getreidepilz Fusarium besiegen wollen, hat mir der Projektleiter sehr anschaulich erklärt.

Mithilfe von „FusariumPrevent“ soll künftig das Risiko für Pilzgifte und kontaminierte Lebensmittel reduzieren werden …

 

 

Biotechnologie

Ein cooles Medikament gegen Diabetes – made in Austria?

Übergewicht und Fettsucht werden zunehmend zur Volkskrankheit.

Ein Forscherteam der Karl-Franzens-Universität Graz und der Technischen Universität Graz  arbeitet an einem Wirkstoff, der das fettspaltende Enzym ATGL hemmt. In der Folge sinkt der Fettsäurespiegel und die Zuckerverbrennung wird aktiviert.

Als Medikament könnte es ferner gegen Fettleber und Altersdiabetes eingesetzt werden …

 

In Echtzeit: dem Gewebe beim Wachsen zuschauen

Ein Bioreaktor, der aus dem 3D-Drucker kommt; menschliches Gewebe, das künstlich gezüchtet und dem man beim Wachsen zuschauen kann.

Beim Projekt „AVIMAN“ des Joanneum Research und der BOKU – Universität für Bodenkultur Wien habe ich viel über biotechnologische Verfahren gelernt und in folgenden Text gegossen: 
In Echtzeit: Dem Gewebe beim Wachsen zuschauen.

 

Der digitale Qualitätsturbo für Biopharmaka

Was Nudeln kochen mit der Herstellung von Biopharmaka zu tun hat, erfuhr ich bei einem Interview für diesen Artikel.

Denn ExpertInnen aus unterschiedlichen Disziplinen der BOKU – Universität für Bodenkultur Wien wollen mit einer industrietauglichen Software den Herstellungsprozess von Biopharmaka verbessern.

Und das ist fast wie Nudeln kochen, aber doch etwas komplizierter ….

 

Gerührt oder geschüttelt? – Wie Mikroorganismen Stickstoff verwerten

Haben Sie gewusst, dass Bakterien so richtige kleine Bioraffinerien sind?

Praktischerweise können manche auf biologischen Weg aus CO2 Methan (CH4) erzeugen.

Das nützt ein Forscherteam der BOKU – Universität für Bodenkultur Wien und der Universität Wien und möchte so Stickstoff fixieren.
Das könnte ein weiterer Schritt in die Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern bedeuten.

Meinen Artikel über „NitroFix“ gibt es hier online zum Nachlesen …

 

Auf der Suche nach den Biomarker-Perlen

Eine Perlenkette aus rund 500 Aminosäuren – so können Sie sich Proteine, also Eiweißstoffe vorstellen.

WissenschaftlerInnen des AIT Austrian Institute of Technology suchen nun nach jenen kleinen Perlenstücken (anders gesagt nach Peptiden) auf dieser Kette, um darauf immunologische Tests aufzubauen.

Was das Forschungsprojekt PepPipe für die künftige Diagnose von Darmpolypen, Lungenkarzinomen und Rheumatoider Arthritis bedeuten kann …

 

Alle geförderten Projekte und Texte für das Forschungsmagazin finden Sie hier auf der Website der FFG.

 

Tipp:

Noch ein Tipp zu den Texten für das Forschungsmagazin FFG FOKUS:

Manchmal ist es auch als Texterin schwierig, einen wirklich komplexen Sachverhalt aus der Wissenschaftssprache in eine allgemein verständliche Sprache zu „übersetzen“. 
Bildhafte Vergleiche erleichtern den LeserInnen, eine Vorstellung für Größen – oder Gewichtsangaben zu bekommen; beispielsweise können 30 Mio. Tonnen Stahlwerksstaub mit dem hundertfachen Gewicht der Golden Gate-Bridge verglichen werden. 

(c) Zur guten PR/Canva

 

Wie leicht oder schwer fällt es Ihnen, komplexe Sachverhalte in verständliche Texte zu gießen?

Als Texterin für Forschungsthemen habe ich immer wieder mal eine „harte Nuss“ zu knacken … (Das Tüfteln macht mir aber eh Spaß!) 

Ich freu mich, von Ihren Erfahrungen zu lesen!

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*