Online-PR, Social Media, Blogger und Influencer Relations, Content Marketing – immer mehr Begriffe schwirren umher und gerade als UnternehmerIn fragt man sich bei der Gründung oder später: Brauch ich das alles?

 

Zuerst einmal eine kurze Erklärung, was Online-PR überhaupt sind:

Online-PR sind die Form von Public Relations, bei der Sie mit Ihren Zielgruppen nicht über klassische Medien wie Rundfunk oder Print, sondern übers Internet kommunizieren.

 

Denn das Internet hat uns in den letzten Jahren eine tolle Möglichkeit eröffnet:

Jeder von uns kann Informationen im Internet selbst veröffentlichen. Sie brauchen zum Beispiel keine JournalistInnen mehr, die als Gatekeeper entscheiden, ob Ihre Informationen in einem klassischen Medium veröffentlicht werden.

Dialog ist das Zauberwort

Sie treten einfach selbst in einen Dialog direkt mit Ihren Zielgruppen. Und diese werden somit zu echten Dialoggruppen!

Brauch ich das als UnternehmerIn?

Die Gretchen-Frage ist vielmehr: Wollen Sie tatsächlich in einen Dialog treten? Ein ernstgemeinter Dialog ist immer Beziehungspflege und kostet Zeit und Geld.

Daher gilt auch online:

Es geht nie ohne Strategie.

Online-PR wirken immer mit anderen Kommunikationsmaßnahmen zusammen und verbinden Strategien aus

 

  • PR (wie klassische Medienarbeit)
  • Marketing (insbesondere Content Marketing: Inhalte müssen nützlich, informativ und relevant sein)
  • SEO (also der Optimierung für Suchmaschinen – hier kommen den Keywords große Bedeutung zu) und
  • Social Media (nämlich wie kann ich PR-Inhalte durch Selbstveröffentlichung verbreiten).

Meiner Meinung nach geht es daher nicht um ein Entweder-oder: Soll ich PR-, Marketing- oder Werbung machen? Offline oder nur online? Sondern es geht immer um ein Sowohl-als-auch.

 

Kommunikation funktioniert heute nur integriert und vernetzt und verbindet analog mit digital!!!

Wie ist also der Stellenwert von Online-Medienarbeit und Social Media in Ihrem Kommunikations-Mix?

Mein Tipp: Weniger ist oft mehr. – Sie müssen nicht in jedem sozialen Netzwerk aktiv sein. Denn diese müssen sie auch pflegen, um Vertrauen und Bekanntheit aufzubauen und die Dialoggruppen an Sie zu binden.

Online-PR kosten Zeit, die Sie in Ihrem Arbeitsalltag einplanen müssen. Der Vorteil ist allerdings, dass Online-PR relativ kostengünstig im Gegensatz zu klassischer Werbung sind.

Fragen Sie sich: Wo treffen Sie Ihre Zielgruppen überhaupt online? Auf Facebook, Twitter, Instagram, LinkedIn? Oder ganz woanders?

Je besser Sie sich in Ihre Dialoggruppen hineinversetzen und je vernetzter Sie denken, desto besser haben Sie die Kunst der Online-PR erlernt.

Was von meinem Tun, Produkten, Dienstleistungen, kann für meine KundInnen und andere Dialoggruppen interessant sein? Das sind oft nicht die Dinge, von denen wir als Unternehmer glauben, dass sie wichtig wären!

Welche Fragen haben Ihre KundInnen?

 

Hören Sie Ihren Dialoggruppen zu.

Informieren, beraten und unterhalten Sie sie auch.

Das könnte Sie auch interessieren:

〉〉 Ivana von keen-communications ist Expertin für digitale Unternehmenskommunikation und hat sich ausführlich in ihrem Blog mit Online-PR beschäftigt …

〉〉 Ein paar grundsätzliche Gedanken zu Medienarbeit habe ich mir in diesem Blogbeitrag gemacht, konkret: Wie schreibe ich eine Medieninformation?

 

(c) pexel Breakingpic/Canva

 

Wie nutzen Sie die Möglichkeiten der Online-PR? Ich freu mich über Ihre Meinung!

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*